Wie reinigt man Heckenscheren?

Reinigen der Heckenschere – wichtiger als Du vielleicht denken magst!

Sie wird maximal dreimal im Jahr benötigt, aber muss die Heckenschere deshalb ein Leben im Untergrund führen? Mitnichten, denn auch sie braucht ihre „Streicheleinheiten“ und Du musst sie pflegen und warten. Wie die richtige Pflege der Heckenschere am besten funktioniert und wie oft es notwendig ist, sie mit Öl & Co. zu versorgen, darauf gibt es hier und jetzt einige Tipps.

Mechanische Heckenschere – die Genügsame

Du benötigst nicht viel, um die mechanische Heckenschere rundum tip-top zu halten. Aber mit dem Abwischen der Schneideblätter und dem Entfernen von Blattwerk gibt auch sie sich nicht vollends zufrieden. Ihr reicht aber schon ein Schraubendreher, ein Lappen und ein wenig Waschbenzin und Olivenöl. Leider fristet sie ihr Dasein ein wenig im Verborgenen, denn ihre Dienstleistung ist nicht allzu gefragt. Nur ca. dreimal im Jahr darf sie ihr Können unter Beweis stellen. Dann nämlich, wenn es an die Heckenpflege geht, ist sie mehr denn je in Action.

Action bedeutet aber auch Abnutzung, und gegen die musst Du frühzeitig etwas tun. Eine Heckenschere gehört zu den Gartengeräten, die sich nicht ständiger Nutzung erfreuen und deshalb auch leicht aus dem Auge des Betrachters verschwinden. Grund genug also, ihr auch die notwendige Pflege & Wartung angedeihen zu lassen und sie des Öfteren im Fokus zu haben.

Die mechanische Heckenschere Reinigung macht es Dir dabei leicht. Denn ihr reicht es schon, wenn Du sie einmal gründlich zerlegst, um zunächst alle Teile mittels eines feuchten Tuches zu reinigen. Die Zerlegung ist je nach Bauart möglich. Eine anschließende Säuberung aller Teile mit Olivenöl oder Waschbenzin macht sie wieder für die nächste Saison einsatzbereit. So kannst Du davon ausgehen, dass alle eventuellen Harz-Reste komplett entfernt wurden.

Elektrische Heckenschere – setzt auf zuverlässige Pflege & Wartung

Auch die motorisierte Heckenschere steht der mechanischen in puncto Pflege in nichts nach. Hier ist es zunächst empfehlenswert, dass Du die einzelnen Zwischenräume von anhaftendem Blattwerk und groben Splittern befreist. Ein Schraubendreher oder ein ähnliches Hilfsmittel leistet Dir hier zuverlässige Dienste beim Aushebeln. Es ist zudem ratsam, die Heckenschere zwischen den einzelnen Reinigungsgängen immer wieder laufen zu lassen. Warum? Damit sich etwas tiefer sitzende Blattwerk-Reste lockern und auf diese Weise auch entfernen lassen.

Dem groben Schmutz musst Du zunächst mit einem feuchten Tuch zu Leibe rücken, um anschließend die Feinarbeit mit Olivenöl oder Waschbenzin erledigen zu können. Die Scherblätter danken es Dir damit durch Präzision, wenn anhaftendes Harz auf diese Weise schonend entfernt wird. Einige Modelle bei den motorisierten Heckenscheren verfügen über Schutzhüllen für das Schwert, die Du mit einem speziellen Öl auffüllen kannst. Auf diese Art gewinnt der Begriff „Reinigungsbad“ an Bedeutung und die schneidenden Teile der motorisierten Heckenschere werden optimal durch Deinen Einsatz gewartet.

Fazit

Die Reinigung von Heckenscheren setzt also kein großes Fachwissen voraus, ist aber dennoch unumgänglich und erforderlich. Da eine Heckenschere auch einen gewissen Kostenfaktor darstellt, ist es umso dringlicher, dass Du sie für einen langen Gebrauch fit hälst. Die regelmäßige Reinigung nach dem Gebrauch gehört genauso dazu wie eine gründliche Pflege. Wenn sich die Garten-Saison dem Ende nähert, wirst Du auch im kommenden Jahr die Freude am Heckeschneiden nicht verlieren.