Wie schärft man eine Heckenschere?

Heckenschere schärfen – Wie funktioniert das?

Pflege & Wartung ist alles, da macht auch eine Heckenschere im Test keinen Unterschied. Auch sie unterliegt Abnutzung und Verschleiß. Es ist also sinnvoll, dass Du sie ab und zu einer Wellness-Behandlung zu unterziehst. Wenn Du also einen schönen ebenmäßigen Schnitt Deiner Gartenhecke bevorzugst, solltest Du auf die richtige Wartung setzen, damit die Hecke nicht eines Tages „ausgefranst“ daherkommt.

Stumpfe Schneideblätter sind der Tod einer jeden Heckenschere, denn brauchbare Schnittergebnisse sind von ihr nicht mehr zu erwarten. Auch eine Heckenschere unterliegt bei regelmäßigem Gebrauch einem natürlichen Verschleiß. Dieser äußerst sich bei einer manuellen Schere in einem erhöhten Kraftaufwand und bei der elektrischen Variante im Abstumpfen ihrer Schneideblätter, was ggf. auch eine Minderung der Motorleistung einschließt. Du musst also dringend etwas tun und das Schärfen der Heckenschere ist angesagt. Dabei stellt sich aber heraus, dass es gar nicht so ganz einfach ist, sie wieder auf „Vordermann“ zu bringen und viel Sorgfalt und Übung auf der Tagesordnung stehen. Gibst Du die Heckenschere also nicht in die bewährten Hände eines Fachmanns, stehen ein paar wichtige Tipps im Raum, die Du unbedingt beachten solltest, um ihre schnelle Einsatzbereitschaft zu garantieren.

Heckenschere schärfen – Schnelle Abhilfe oder aufwendige Pflege?

Wird Deine Zeit ein wenig knapp für große Wartungsarbeiten, ist mit dem manuellen Abziehen schon die erste Hürde genommen. Der sogenannte Abziehstein punktet immer dann, wenn es um kurzfristige Lösungen geht. Er kann aber das aufwendigere Verfahren des richtigen Schleifens nicht ersetzen. Zeigen sich also die Klingen der Schneideblätter nach einem kurzen Gebrauch wieder stumpf, so führt kein Weg am richtigen Schärfen vorbei. Dabei musst Du besonders viel Rücksicht auf die äußerst feinen Messer einer Heckenschere nehmen, die Du am besten im gleichmäßigen und flachen Schärfwinkel bearbeitest.

Wir raten Dir deshalb, die Klinge in einer Haltevorrichtung ordnungsgemäß zu fixieren. Des Weiteren solltest Du darauf gachten, die Messer mittels einer Maschine trocken zu schleifen. Ein Abtragen von zuviel Material und eine anschließende Überhitzung der Klingen wären die unangenehmen Folgen. Abgesehen davon, dass ein trockener Maschinenschliff den Garaus für die Heckenschere bedeuten könnte. Vor dem Schärfen der Heckenschere musst Du sie allerdings demontieren, denn jede Schneide muss separat behandelt werden.

Ruhe und Besonnenheit sind beim Schärfen der Heckenschere gefragt

Bei elektrisch betriebenen Geräten musst Du hierzu den Getriebedeckel öffnen, um die Messer bzw. die Schneide aus dem Antrieb zu ziehen. Ein weiches Tuch zur Reinigung der Schneide komplettiert die vorbereitenden Arbeiten. Nach dem Schärfen musst Du darauf achten, die beweglichen Gelenke mit Schmierfett zu behandeln. Der Wetzstahl hat nun beim Schärfen der Heckenschere seinen großen Auftritt. Vielen bekannt aus dem täglichen Küchenalltag, findet das stabförmige Schleifgerät aus gehärtetem Stahl auch beim Schleifen der Heckenschere seine sinnvolle Verwendung.

Dazu führst Du die Schneideklinge idealerweise im flachen Winkel entlang des Wetzstahls. Es wäre von Vorteil, wenn beide Klingenseiten eine wechselseitige Bearbeitung erfahren würden. Aber auch ein Wetzstein verfügt über ungeahnte Qualitäten und ist wie geschaffen für das Schärfen einer Heckenschere. Dieser flache Stein, der aus mineralisiertem Material besteht, agiert ähnlich dem Wetzstahl. Denn auch hier musst Du die Klinge im flachen Winkel entlang des Wetzsteins führen. Ein entscheidender Unterschied ist aber, dass durch einen Abrieb Klingenmaterial entfernt wird. Diese wird somit schmaler, aber auch erheblich schärfer wird.

Wenn Du nun diese kleinen, aber feinen Tipps und Tricks in puncto Schärfen einer Heckenschere beherzigst, klappt es auch mit dem ebenmäßigen, glatten schönen Schnitt. Und sie erbringt dauerhaft ihre volle Leistung, da kannst Du sicher sein! Die richtige Wartung zahlt sich eben immer aus.